| 1999 |
| Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen |
- Jede Simulatuion auf dem Spielfeld, deren Absicht es ist, den Schiedsrichter
zu täuschen, muss als unsportliches Betragen bestraft werden.
- Ein Tackling von hinten, welches die Gesundheit des Gegners gefährdet,
ist als grobes Fouls zu ahnden!
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| 1998 |
| Regel 5 - Der Schiedsrichter |
- "Zu den Tatsachen, die mit dem Spiel zusammenhängen, gehören
auch das Ergebnis eines Spiels sowie die Entscheidung, ob ein Tor erzielt
wurde oder nicht."
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| Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen |
Indirekter Freistoß (neue Reihenfolge mit einem zusätzlichen
Aufzählungszeichen)
"Ein Torwart verursacht einen indirekten Freistoß für die
gegnerische Mannschaft, wenn er innerhalb seines Strafraumes einen der folgenden
fünf Verstöße begeht:
- Er berührt den Ball, nachdem er ihn freigegeben hatte, erneut
mit der Hand, bevor ein anderer Spieler ihn berührt hat.
- Er berührt den Ball mit der Hand, den ein
Mitspieler ihm mit dem Fuß absichtlich zugespielt hat.
- Er berührt den Ball mit der Hand, nachdem
er ihn direkt von einem Einwurf eines Mitspielers erhalten hat.
- Er vergeudet Zeit.
Außerdem verursacht ein Spieler einen indirekten Freistoß für
die gegnerische Mannschaft, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters:
- gefährlich spielt,
- den Lauf des Gegners behindert,
- den Torwart daran hindert, den Ball aus seinen
Händen freizugeben,
- irgendeine andere, nicht bereits in Regel 12 erwähnte Regelübertretung
begeht, für welche das Spiel unterbrochen wird, um ihn zu verwarnen
oder des Feldes zu verweisen
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| Feldverweiswürdige Vergehen |
- "4. Ein Tor oder eine offensichtliche Torchance der gegnerischen
Mannschaft durch absichtliches Handspiel verhindert oder zunichtemacht
(dies gilt nicht für den Torwart in seinem eigenen Strafraum)."
- "Ein Tackling von hinten, welche die Gesundheit eines Gegners
gefährdet, ist als grobes Foulspiel zu ahnden."
Diese Entscheidung bedeutet, daß ein Spieler nach einem solchen
Regelverstoß, in Übereinstimmung mit der Regel 12 des Feldes
verwiesen werden muß (Die Nationalverbände werden noch in
diesem Monat eine Videokassette erhalten, welche die Anwendung dieser
Entscheidung verdeutlicht).
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| Schüsse von der Strafstoßmarke - Durchführung |
- "Der Torwart der Mannschaft des Schützen muß auf dem
Spielfeld außerhalb des Strafraumes, in dem die Schüsse ausgeführt
werden, an der Stelle bleiben, wo die Torlinie und die Strafraumbegrenzungslinie
zusammentreffen."
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| Wie verletzte Spieler das Spielfeld verlassen sollen |
- Der Board bekräftigt seine Auffassung, daß ein Spieler
aufgefordert werden soll, das Spielfeld zu Fuß zu verlassen, wenn
er dazu in der Lage ist, insbesondere dann, wenn er sich in der Nähe
der Begrenzungslinien befindet (unter diesen Umständen ist es nicht
notwendig, ihn auf einer Trage vom Spielfeld zu bringen).
- Der Board bestätigte außerdem, daß ein verletzter
Spieler an irgendeinem Ort der Spielfeldbegrenzung das Spielfeld wieder
betreten darf, wenn der Ball aus dem Spiel ist. Ist der Ball im Spiel,
darf er das Spiel nur von der Seitenlinie aus wiederbetreten. In diesem
Fall hat der Spieler jedoch das Zeichen des Schiedsrichters abzuwarten.
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| 1997 |
| Regel 3: Zahl der Spieler |
- Das Spiel kann nicht beginnen, wenn eine der Mannschaften aus weniger
als sieben Spieler besteht.
Jedoch vertritt der International Football Association Board die Auffassung,
daß ein Spiel nicht fortgesetzt werden sollte, wenn eine Mannschaft
weniger als sieben Spieler aufweist, die gegnerische Mannschaft führt
und der Kapitän der dezimierten Mannschft um den Abbruch bittet.
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| Regel 5: Der Schiedsrichter |
- "Jeder Spieler mit einer blutenden Wunde muß das Spielfeld
zur Behandlung verlassen."
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| Regel 8: Spielbeginn |
- "Die Mannschaft, die die Wahl gewinnt, hat zu entscheiden, auf
welches Tor sie in der ersten Halbzeit spielen will. Die andere Mannschaft
führt den Anstoß aus."
- "Ein Tor kann aus dem Anstoß direkt erzielt werden."
- "Der Ball ist im Spiel, wenn er gestoßen wurde und sich
vorwärts bewegt."
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| Regel 12: Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen |
- "Ein indirekter Freistoß ist zu verhängen, wenn der
Torwart den Ball in die Hand nimmt, den er von einem Einwurf eines Mitspielers
erhalten hat."
- "Wer bei der Wiederaufnahme des Spieles die geforderte Distanz
mißachtet, muß verwarnt werden."
- "Wer die Wiederaufnahme des Spiels verzögert, muß
künftig verwarnt werden."
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| Regel 14: Strafstoß |
- "Der Torwart muß auf seiner eigenen Torlinie zwischen den
Torpfosten mit Blickrichtung zum Schützen bleiben, bis der Ball
gestoßen wurde.
- Spieler, die den Strafraum betreten, bevor der Ball gestoßen
wurde, müssen jetzt nicht mehr verwarnt werden.
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Regel 16: Abstoß
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- "Ein Tor kann aus einem Abstoß direkt erzielt werden."
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| 1996 |
| Regel 2: Der Ball |
- Umfang und Gewicht wurden geändert. Der Umfang des Balles muß
zwischen 68 und 70 cm betragen, das Gewicht zwischen 410 und 450 Gramm.
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| Regel 5: Der Schiedsrichter |
- Wenn der Schiedsrichter die Vorteilbestimmung anwendet und der erwartete
Vorteil in jenem Moment nicht eintritt, muß er den Verstoß,
der den Vorteil ausgelöst hat, bestrafen.
Der neue Text ermöglicht es dem Schiedsrichter, abzuwarten, wie
sich die Vorteilsituation entwickelt. Wenn sich nach kurzer Zeit, das
heißt nach zwei bis drei Sekunden, kein Vorteil zeigt, muß
der Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen und das anfängliche
Vergehen bestrafen; vorausgesetzt, der Ball ist immer noch im Spiel
(wenn nicht, muß das Spiel gemäß den Spielregeln fortgesetzt
werden). Sollte außerdem ein Spieler der gleichen lvlannschaft
in der Zeitspanne, in welcher der Schiedsrichter auf die Entstehung
der Vorteilsituation wartet, ein weiteres Foulspiel begehen, wird der
schwerere der beiden Verstöße bestraft.
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| 1995 |
| Regel 3 - Zahl der Spieler |
Bis zu drei Auswechselspieler können in einem offiziellen Wettkampfspiel
eingesetzt werden. |
Regel 7 - Dauer des Spieles
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legt die Höchstdauer der Halbzeitpause auf 15 Minuten fest. Sie darf
nur mit Zustimmung des Schiedsrichters geändert werden (zum Beispiel
Sicherheitsprobleme).
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| Regel 12 - Verbotenes Spiel und un-sportliches Betragen |
- Ein Spieler, der einen der folgenden sechs Verstöße in
einer Art und Weise begeht, welche vom Schiedsrichter als fahrlässig,
rücksichtslos oder mit unverhältnismäßigem Körpereinsatz
ausgeführt eingeschätzt wird:
- einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten,
- einem Gegner das Bein stellt,
- einen Gegner anspringt,
- einen Gegner rempelt,
- einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen,
- einen Gegner stößt,
- beim Tackling den Gegner vor dem Ball berührt oder,
- einen Gegner anspuckt oder,
- einen Gegner hält oder,
- den Ball absichtlich mit der Hand spielt, das heißt, ihn mit
dem Arm oder der Hand anhält beziehungsweise wirft, trägt
oder stößt (dies gilt nicht für den Torwart in seinem
eigenen Strafraum),
ist durch die Erteilung eines direkten Freistoßes zu bestrafen,
der von der Gegenpartei an der Stelle auszuführen ist, wo der Verstoß
begangen wurde.
Begeht ein Spieler der verteidigenden Mannschaft innerhalb des Strafraumes
einen der vorstehend genannten zehn Verstöße, so ist er durch
einen Strafstoß zu bestrafen.
Ein Strafstoß kann ohne Rücksicht auf die jeweilige Position
des Balles verhängt werden, vorausgesetzt, daß der Ball im
Augenblick des Verstoßes im Spiel war und das Vergehen im Strafraum
stattfand.
- Ein Spieler, der einen der folgenden fünf Verstöße
begeht:
- In einer nach Ansicht des Schiedsrichters gefährlichen Weise
spielt, zum Beispiel versucht, den Ball zu treten, während der
Torhüter ihn hält,
- korrekt rempelt, das heißt, mit der Schulter, wenn der Ball
nicht in Spielnähe der betreffenden Spieler ist und wenn diese
eindeutig nicht die Absicht haben, den Ball zu spielen,
ohne den Ball spielen zu wollen, den Lauf des Gegners behindert, das
heißt zwischen den Ball und den Gegner läuft oder durch
Einsatz des Körpers ein Hindernis für den Gegner bildet.
ist auf indirekten Freistoß für die andere Mannschaft an
der Stelle der Übertretung zu entscheiden.
- Wenn ein Spieler seine Arme positioniert, um einen Gegner zu stören,
von einer Seite auf die andere tritt, seine Arme auf und ab bewegt,
um ihn zu behindern und zu zwingen, die Richtung zu ändern, ihn
dabei aber körperlich nicht berührt, hat der Schiedsrichter
den Spieler wegen unsportlichen Verhaltens zu verwarnen und einen indirekten
Freistoß anzuordnen.
- Wenn ein Spieler die Bewegung des gegnerischen Torwarts mit der Absicht
stört, ihn daran zu hindern, den Ball gemäß Regel 7,
5 a) wieder ins Spiel zu bringen, hat der Schiedsrichter einen indirekten
Freistoß zu verhängen.
- Wenn nach Auffassung des Schiedsrichters ein Spieler, der auf das
gegneriche Tor loszieht und eine offensichtliche Möglichkeit besitzt,
einen Treffer zu erzielen, von einem Gegner mit unerlaubten Mitteln,
das heißt durch eine mit einem Freistoß (oder Strafstoß
zu ahndende) Regelverletzung gestoppt und die Torchance der Mannschaft
des angreifenden Spielers dadurch zunichtegemacht wird, ist der fehlbare
Spieler in Übereinstimmung mit Regel 12, n) wegen grob unsportlichen
Betragens des Feldes zu verweisen.
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| Regel 14 - Der Strafstoß |
- Ein Strafstoß wird von der Strafstoßmar-ke ausgeführt.
Bei seiner Ausführung müssen alle Spieler mit Ausnahme des
den Strafstoß tretenden und klar identifizierten Spielers und
des gegnerischen Torwarts innerhalb des Spielfeldes, aber außerhalb
des Strafraumes, mindestens 9,15 m von der Strafstoßmarke entfernt
sein und hinter der Strafstoßmarke stehen
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| 1994 |
| Regel 1 - Das Spielfeld |
Aus Sicherheitsgründen müssen Tore - auch tragbare - im Boden
befestigt sein. |
| 1993 |
| Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen |
Im Rahmen der Regel 12 darf ein Spieler den Ball mit dem Knie, der Brust
oder dem Kopf zu seinem Torwart spielen. Wenn jedoch der Spieler nach Auffassung
des Schiedsrichters einen Trick absichtlich benutzt, um, während der
Ball im Spiel ist, diese Bestimmung absichtlich zu umgehen, macht er sich
eines unsportlichen Betragens schuldig... |
| 1992 |
| Rückpaßregel: Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches
Betragen |
Wann immer ein Feldspieler den Ball absichtlich seinem Torhüter zuspielt,
ist es diesem untersagt, den Ball mit den Händen zu berühren;
er ist in diesem Fall durch einen indirekten Freistoß zu bestrafen,
den die gegnerische Mannschaft an der Stelle ausgeführt werden muß,
wo der Verstoß stattfand. |
| Regel 13 - Freistoß |
Jeder Freistoß im Torraum für die verteidigende Mannschaft
kann von einem beliebigen Punkt innerhalb des Torraums ausgeführt werden.
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| Regel 16 - Abstoß |
Der Abstoß kann von einem beliebigen Punkt innerhalb des Torraums
ausgeführt werden. |
| 1991 |
| Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen |
Übernahme der "Notbremsenregelung" in den offiziellen Regeltext
Entscheidung: Wenn nach Auffassung des Schiedsrichters ein Feldspieler (d.h.
ein anderer Spieler als der Torhüter in seinem eigenen Strafraum) durch
absichtliches Handspiel die gegnerische Mannschaft am Torerfolg hindert
oder eine klare Torchance zunichte macht, wird er entsprechend mit den Bestimmungen
der Regel 12 wegen grob unsportlichen Betragens des Feldes verwiesen.
Entscheidung über die Auslegung des Begriffs "Ballkontrolle"
des Torhüters
...wird als Ballkontrolle angesehen, wenn er den Ball mit irgendeinem
Teils einer Hand oder eines Arms berührt. Läßt der Torhüter
einen Ball, den er hätte fangen können, fallen oder abprallen,
so ist dieses ebenfalls als Ballkontrolle zu bewerten. Scharf geschossene
Bälle, die vom Torwart abprallen, gelten nicht als Ballbesitz bzw.
Ballkontrolle.
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| 1990 |
| Regel 4 - Ausrüstung der Spieler |
Die obligatorische Grundausrüstung eines Spielers besteht aus einem
Jersey oder Hemd, Shorts, Strümpfen, Schienbeinschützern und Fußbekleidung.
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| Regel 11 - Abseits (gleiche Höhe) |
Ein Spieler befindet sich nicht in Abseitsstellung, wenn...
er nicht näher zur gegnerischen Torlinie steht, als mindestens zwei
seiner Gegner
er den Ball direkt aus einem Abstoß, einem Eckstoß oder einem
Einwurf bekommt.
Entscheidung: Ein Spieler, der sich mit dem zweitletzten oder den beiden
letzten Gegnern auf gleicher höhe befindet, steht nicht im Abseits.
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| Regel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen (Einführung
der "Notbremse") |
Entscheidung: Wenn nach Auffassung des Schiedsrichters ein Spieler, der
auf das gegnerische Tor loszieht und eine offensichtliche Möglichkeit
besitzt, einen Treffer zu erzielen, von einem Gegenspieler absichtlich mit
unerlaubten Mitteln, d.h. durch eine mit einem Freistoß oder Strafstoß
zu ahndenden Regelverletzung gestoppt und die Torchance dadurch zunichte
gemacht wird, ist der Spieler in Übereinstimmung mit der Regel 12 wegen
grob unsportlichen Betragens des Feldes zu verweisen. |